Zukunft Grün.

Zukunft für mich.

Ein Job für Profis

Natur und Umwelt sind im Wandel: Pflanzen und Gehölze müssen den neuen Bedürfnissen der Gesellschaft genauso gerecht werden wie den veränderten Umweltbedingungen. Hier kommen die Profis der Baumschulen ins Spiel: Sie wissen, wie der Hase läuft, bzw. welche Bedeutung Gehölze für unsere Umwelt haben und wo sie richtig und erfolgreich eingesetzt werden.

Je mehr die Natur durch die technische Entwicklung in Mitleidenschaft gezogen wird, desto wichtiger wird die Arbeit der Baumschulgärtner.

Durch das zunehmende Umweltbewusstsein ist spezialisiertes Wissen noch mehr gefragt. Mit den Produkten der Baumschulen können bedrohte Landschaften erhalten und zerstörte Gebiete renaturiert werden. Das gilt für großflächige Landschaften, Parks und Grünanlagen in den Städten und kleinflächige Lebensräume.

Die Baumschulbranche hat schon immer einen hohen Anspruch an die Ausbildung und Fachkompetenz ihrer Mitarbeiter gehabt, so dass ein Baumschulgärtner sehr gute berufliche Möglichkeiten hat.


Weiterqualifizierung

Staatlich geprüfter Techniker/in der Fachrichtung Baumschule

Dazu muss man ebenfalls die Abschlussprüfung zum/zur Gärtner/in Fachrichtung Baumschule bestanden haben und eine mindestens zweijährige Berufspraxis vorweisen. Die Ausbildung dauert insgesamt zwei Jahre und findet an einer Fachschule statt. Techniker/innen übernehmen die selben Aufgaben wie Meister/innen – allerdings zumeist mit dem Schwerpunkt Vermarktung und Kundenberatung.

Baumschulmeister/in

Voraussetzungen sind eine bestandene Abschlussprüfung als Gärtner/in und mindestens drei Jahre Berufserfahrung. Die Ausbildung zum Meister/zur Meisterin beträgt ein Jahr und findet an einer Fachschule statt. Baumschulmeister/innen können einen Betrieb selbstständig führen und Baumschulgärtner/innen ausbilden.


Spezialisierung

  • Züchtung / Saatgutgewinnung
  • Gehölzschnitt / Formschnitt
  • Veredelung
  • Beratung und Verkauf
  • Baumkontrolle / -gutachten
  • Fachargrarwirt Baumpflege und Baumsanierung (FAW)

Arbeiten im Ausland

Baumschulgärtner ist es kein Problem, Erfahrungen im Ausland zu sammeln – ihre Kompetenz ist in Europa und weltweit gefragt.

Folgende Institutionen helfen weiter:
Der Deutsche Bauernverband bietet Praktikant/innenprogramme in vielen Ländern Europas, in Japan und Neuseeland an. Informationen über die Teilnahmevoraussetzungen findest du hier.

Broschüren, Literaturtipps sowie Anschriften ehemaliger Auslandspraktikant/innen und Betriebe kannst du bei der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner e.V. bestellen. Spezielle Programme der IJAB e.V. machen auch die berufliche Qualifikation im Ausland möglich.


Studium

  • Gartenbauwissenschaften
  • Landschaftsarchitektur
  • Forstwissenschaft / Forstwirtschaft
  • Arboristik

gruen-ist-leben.de

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschulgärtner. Als Vertretung der rund 1000 angeschlossenen Betriebe hat der BdB die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft nach innen und außen zu stärken, wettbewerbsfähig zu machen und zu halten. Die Branche kultiviert Gehölze auf aktuell weit über 20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von über 1. Mrd. Euro. Auf Landesebene ist der BdB in 16 Landesverbände unterteilt, in denen zum großen Teil kleine und mittelständische Baumschulunternehmen organisiert sind. Die Betriebe vereinigen sich unter dem Leitmotiv der Branche „Grün ist Leben – Baumschulen schaffen Leben“.